9.6.2009 von gw.
Im letzten Beitrag hatte ich etwas von der Spannung im Leben berichtet. Heute ist mir eine kurze Zusammenfassung aus der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin begegnet, die meine Sichtweise ergänzt. Vor allem zeigt die TCM, dass diese Kenntnisse bereits viele tausend Jahre bekannt bzw. einem Teil der Menschen bewusst sind.
Yin und Yang
In der chinesischen Philosophie bewegt sich der Kosmos also auch der Mensch zwischen den Polen Yin und Yang.
Yin gilt als das weibliche Prinzip und Yang als das männliche Prinzip.
Es gibt kein reines Yin oder reines Yang.
Im Yin-Yang Zeichen hat die dunkle Yin Seite einen weißen Punkt und die weiße Yang Seite einen dunklen Punkt, so ist in jedem Yin auch immer Yang enthalten - umgekehrt ist es genauso.
Wenn beide Elemente ausgeglichen vorhanden sind, befindet sich alles in Harmonie
Die Traditionelle Chinesische Medizin basiert auf dem Prinzip von Yin und Yang.
Yin und Yang stehen für entgegen gesetzte und sich dabei ergänzende Prinzipien bzw. Kräfte:
Yang Yin
männlich weiblich
Sonne Mond
Himmel Erde
Tag Nacht
Aktivität Ruhe
Dynamik Substanz
Wärme Kälte
Energie Materie
Helligkeit Dunkelheit
oben unten
außen innen
heiß kalt
rund flach
Zeit Raum
Osten Westen
Süden Norden
links rechts
Berg Tal
Diese Kräfte sind nicht starr, sondern in ständiger Wandlung. Im Grunde symbolisieren sie die Relativität des Seins.
Dem Prinzip von Yin und Yang unterliegen in der Traditionellen Chinesischen Medizin nicht nur Organsysteme bzw. Funktionskreise, sondern u.a. auch Nahrung, Umwelteinflüsse sowie das soziale Umfeld und alle Aktivitäten des Menschen.
Das Gleichgewicht von Yin und Yang bestimmt den freien Fluss des Qi, der Lebensenergie. Der Mensch wird krank, wenn eines der beiden Elemente über längere Zeit zu dominant oder zu schwach wird. Das Ziel der Traditionellen Chinesischen Medizin ist es, den Ausgleich der beiden Pole Yin und Yang wieder herzustellen.
Mit dieser Lebensgrundlage (Lebensgesetz) lässt sich doch eine ganze Menge anfangen. Ich denke oft daran.
Und Sie/Du?
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18.5.2009 von gw.
Vergeht die Zeit? Oder ist das nur ein subjektiver Eindruck? Was ist Zeit?
Darüber gibt es ja viele Beiträge von Philosophen wie von Wissenschaftlern (Physik, Quantenphysik, Astrophysik). Da geht es auch ohne meinen Kommentar. Wer möchte, kann ja einen Kommentar schreiben.
Mir ist halt aufgefallen, dass ich vor drei Jahren diese Seite begonnen habe und sie regelmäßig füllen wollte. Also mit dem “REGELMÄSSIG” habe ich mich übernommen und so wird es auch bleiben.
Hin und wieder schreiben ist für mich besser. Ohne Zwang und nur dann, wenn ich es für wichtig halte. So wie nachstehenden Satz, den ich erfunden habe:
Das Leben ist spannend. Ohne Spannung (Plus und Minus, Licht und Schatten, positiv und negativ, gut und böse, richtig und falsch) kein Leben. Was das Leben angenehm macht ist die Dosis und der Rhythmus, der Wechsel zwischen den beiden Polen.
Günter Willmroth, 27.12.1953 - 27.02.2055
Dieses Prinzip finde ich in der Technik (vor allem in der Elektrotechnik, die ich ja mal studiert habe) wie in meinem Alltag. Manchmal erinnere ich mich daran, wenn ich mehr im Schatten stehe. Ich weiß dann, es gibt auch wieder Licht.
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23.10.2006 von gw.
Mit meinen Beiträgen zu den “Philosophischen Seiten von Günter Willmroth” bringe ich meine Gedanken “Zum Leben als solchem” in Schriftform. Gleichzeitig stelle ich mich einem Publikum um Anregungen zu geben und solche in Form von Feedback (Kritik, Lob, Übereinstimmung,…) zurück zu erhalten. Dabei prüfe ich, ob meine Sicht- und Denkweise Bestand hat oder ob ich etwas daran ändere.
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